Unser heißgeliebtes Smartphone ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Wir können unseren Alltag damit organisieren, unsere Finanzen steuern und das Internet nutzen.
Das alles wurde uns durch Apps ermöglicht.
Manche Apps sind für ein paar Cent erhältlich, wieder andere sind kostenfrei.
Aber wieso ist das so?

Apps werden zum größten Teil durch Werbung finanziert. Dadurch können sie dem Benutzer kostenfrei angeboten werden.
Ziel ist es, den Nutzer auf das geworbene Produkt aufmerksam zu machen und sein Interesse zu wecken.
Die Werbung wird also an den Nutzer angepasst.

Das Erfassen unserer Standortdaten stellt kein großes Problem dar.
Bei Apple Geräten besteht die Möglichkeit, die „Ortungsdienste“ zu aktivieren oder sie zu deaktivieren. Immer, wenn wir sie aktivieren, sendet unser Gerät die per Geotagging markierten Positionen von nahegelegenen WLAN-Hotspots und Mobilfunkmasten an Apple. Die Daten werden in regelmäßigen Abständen anonymisiert und verschlüsselt weitergeleitet.
Dadurch können Rückschlüsse auf unseren Wohnort, Arbeitsplatz oder unseren liebsten Aufenthaltsort gezogen werden.

Apple Nutzer können das selbst testen, indem sie wie folgt verfahren:
Sie klicken sich unter den Einstellungen des Gerätes in den Ordner Datenschutz, dort weiter in den Ordner Systemdienste und in die häufigsten Orte.
Dort finden sie eine Auflistung ihrer Aufenthaltsorte der letzten Wochen, die durch Punkte in einer Karte markiert sind.

Fakt ist:
Wir werden zwar durch Datenschutzerklärungen von Apps darauf hingewiesen, dass unsere Standortdaten abgerufen werden. Viele Nutzer sind sich dessen allerdings nicht bewusst und willigen in die Datenerfassung ein, indem sie die App auf ihr Gerät laden.
Apple Nutzer können die Datenerfassung im Nachhinein noch umgehen, indem sie die Ortungsdienste manuell deaktivieren. Andere Geräte haben diese Einstellungsmöglichkeit nicht. Aus diesem Grund sollten die Nutzer darauf achten, welche Apps sie sich gönnen.

Monika Wystup