Unsere Kunden liegen uns besonders am Herzen. Wir möchten wissen, welche spannenden Persönlichkeiten sich hinter unseren Kunden verbergen. Heiner hat auf einem Festival ein gelasertes Becken von uns erworben und damit etwas ganz besonderes gemacht. Dies nahmen wir zum Anlass, ihm ein paar Fragen zu stellen…

Wie heißt du und was ist dein Bezug zur Musik?

Mein Name ist Heiner Hausdorf, Musik ist meine Leidenschaft. Seit meinem Alter von 5 Jahren spiele ich Instrumente, seit ich 12 bin spiele ich Schlagzeug, zur Zeit in zwei Bands. Mein Genre ist der Rock, jedoch mag ich jede Musikrichtung, solange mit Instrumenten gespielt wird. Auch gehe ich sehr oft an Konzerte und Festivals, Musik ist Religion.

Wie bist du auf das Becken aufmerksam geworden?

Am BANG YOUR HEAD Festival in Balingen wurde ich auf Euren Stand aufmerksam, habe mir einen Skull Anhänger erworben, und wollte schon gehen, als ich die Becken an der Wand sah und sofort eine Vision hatte.

Wie bist du auf die Idee gekommen, eine Lampe aus dem Becken zu kreieren?

Das Becken an der Wand „schrie“ direkt danach „Beleuchte mich von hinten, damit man meine Schönheit sieht und das Licht durch die Ausschnitte fluten kann.” 

Warum hast du gerade dieses Becken ausgewählt? Was hat dir daran besonders gefallen?

Es war das Becken mit der schönsten chaotischen Harmonie. Die Ausschnitte haben verschiedene Formen, man erkennt nicht sofort, was die Löcher darstellen und es hat eine grandiose Aura.

Hattest du direkt konkrete Vorstellungen, wie die Lampe später einmal aussehen solle?

Absolut. Ich hatte gleich die Vision, dass das Becken auf einen Galgenständer kommt, dass ich farbige LEDs verwenden werde und es einen „Boden“ braucht, um die Elektronik verstecken zu können. Das mit dem Gitter kam dann beim zweiten Gedankengang dazu. Als gelernter Mechaniker und Maschinenbau-Ingenieur kann man da sein Erlerntes gut einbringen, mit dem Flair für Kunst und der Farbe ergibt sich das Resultat schon fast von alleine!

Wie hat sich das Becken bearbeiten lassen? Gab es Hürden?

Am Becken selber musste ich nicht viel machen, nur die Löcher für die Verbindungen bohren. Die Kanten der Ausschnitte sind etwas „rauh“ und scharf, jedoch wollte ich daran nichts ändern, zu viel Arbeit und es hätte die Schönheit bzw. den Kontrast mehr gebrochen. Hürden gab es einige, wie es immer so ist beim Prototypenbau. Ich stellte bald fest, dass ich eine Abdeckung aus Milchplexiglas benötige, weil man zu gut in das Innenleben sehen würde. Die Form des Plexi dem Becken anzupassen war das Schwierigste, und da gibt es noch Verbesserungspotential für das nächste Projekt; gleiches dann mit dem Seitengitter, auch die Wahl der LEDs würde ich vermutlich anders lösen.

Wie lange hast du für die Konstruktion insgesamt gebraucht?

Ich habe eine saubere Kalkulation aufgestellt, was die Kosten und der Aufwand waren. Alles in allem habe ich 15 Stunden daran gearbeitet, für eine 2. Lampe sollten 10 – 12 Stunden genügen. So wie die Leuchte jetzt da steht hätte diese einen Verkaufspreis von 1.900.- €

Wo verwendest du die Beckenlampe nun?

Im Moment steht diese bei mir im Proberaum, ich denke darüber nach, einen kleinen Showroom zu machen, sicher auch digital.

Gibt es weitere Projekte?

Ja, die ganze Geschichte hat in mir einen Boom ausgelöst. Nun finde ich sogar Verwendung für meine ganzen zerschepperten Crash-Becken. Es folgt eine weitere Variante einer Lampe auf einem Beckenständer, dann zwei Ideen für Pendelleuchten und einen Entwurf für eine Wandleuchte. Und dann versuche ich noch eine „Exotica“. Materialien sind bestellt, sobald alles Komponenten da sind, kann es losgehen, und vielleicht bekomme ich ja von GEM SESSIONS noch einen guten Deal für die „Abfallbecken“ J. Stay tuned, es bleibt spannend!

Vielen Dank, Heiner, für dieses tolle Interview und vor allem für deine Kreativität!! Wir sind begeistert von seiner Lampe. Was sagt Ihr dazu? Kommentiert dazu auf unserem Facebook und Instagram Account!