Play: Der interaktive Musikroman aus dem Saarland

Ich bin Anna, Praktikantin bei AMM Arts Music Media und Autorin des Projekts „Play“.


Wer wir sind

Wir sind Anna und Jay, beide 24 Jahre alt, im Saarland geboren und aufgewachsen und studieren aktuell zusammen an der Universität Landau das Fach Erziehungswissenschaften. Wir als junge Studierende möchten unser soziokulturelles, teils digitales Projekt „Play. Der interaktive Musikroman aus dem Saarland“ mit euch verwirklichen! 

Ich bin Anna, Sängerin und Songwriterin. Meine zweite Leidenschaft neben der Musik ist das Schreiben von Büchern, ich bin also die Autorin des Projekts. Jay übernimmt den organisatorischen Part unseres Vorhabens. Gerne könnt ihr euch diesbezüglich bei weiteren Fragen direkt bei ihr melden!


Wir suchen euch!

Gestaltet mit! Unser Urban-Fantasy-Roman mit dem Titel „Play“ ist ein interaktives Spielbuch für musikbegeisterte Saarländer*innen aus dem Bereich Young Adult. Das innovative Konzept soll die unterschiedlichen Medien „Taschenbuch“ und „Musik“ miteinander verknüpfen und in Zeiten der Pandemie eine Art neue Bühne als kleinen aber feinen Ersatz zum herkömmlichen Konzertformat für eure Songs schaffen.

Auch eure Kreativität ist hier gefragt! Sendet uns eure selbstgeschriebenen Songs ganz einfach als Youtube-, Spotify- oder Soundcloud-Links, als wav oder mp3 oder als Handyaufnahmen zu. Eure Musikbeiträge beeinflussen die Handlung unseres Romans! Auf Anfrage schicken wir euch gerne eine Zusammenfassung unseres interaktiven Spielkonzepts und der Handlung per Mail zu.

Unsere Kontaktdaten bei allgemeinen Fragen zum Projekt oder für eure Songeinsendungen:

E-Mail: play.saarland@gmail.com 

Instagram: @annitahmi oder @playromansaarland

Web: www.playromansaarland.com


Leseprobe

Um euch einen kurzen Einblick in unseren Schreibstil zu ermöglichen, geht’s hier zur Leseprobe:

„[…] Ich kam gerade noch rechtzeitig an und huschte durch die alte, wackelige Tür der Straßenbahn, die bereits dabei war, sich zu schließen. Außer Puste stolperte ich hinein und setzte mich auf einen der freien Fensterplätze. 

Ich war Studentin, 23 Jahre alt. Mein Leben war zum aktuellen Zeitpunkt eine einzige langweilige Alltäglichkeit. Dies wurde mir in diesem Moment erst richtig bewusst. Ich beobachtete wie so oft still und heimlich die Menschen um mich herum. War deren Leben womöglich genauso langweilig wie meins? Was hatten diese Menschen wohl schon alles erlebt? Leid, Schmerz, Trauer, Freude, Glück? Oder etwa genau dieselbe dumpfe Langeweile, die sich in mein eigenes Leben eingeschlichen hatte? Womöglich, ja. Vielleicht ging bloß jeder dieser Menschen anders damit um.

An der nächsten Station stieg ein junger Mann, wahrscheinlich ein paar Jahre älter als ich, in die Straßenbahn ein und setzte sich mir gegenüber auf einen der beiden freien Plätze. Der Junge war dunkelhaarig und schlaksig. Seine kantigen Gesichtszüge verzogen sich, während er telefonierte. Gestik und Mimik verrieten Hektik. Auf dem Sitz neben ihm befanden sich sein Rucksack und ein mp3-Player, den er offensichtlich achtlos in die eine Ecke des Sitzes geworfen hatte. Seine Stimme zitterte und wurde immer lauter. „Das kannst du nicht tun!“, rief er aufgebracht in den Hörer. „Das war mein Projekt! Meins! Hast du gehört?! Ich werde das nicht einfach beenden. Steig doch aus, wenn du keine Lust mehr darauf hast!“ 

Die Bahn stoppte mit einem Quietschen ruckartig an der nächsten Station. Energisch griff der Junge, immer noch mit dem Smartphone am Ohr, nach seinem Rucksack und stampfte wütend aus dem Wagon. Ich musste an den mp3-Player des Jungen denken, den er neben sich auf den Sitz geworfen hatte. Dort lag er nach wie vor. „Warte! Du hast da was vergess…!“, stammelte ich, aber da war der Junge auch schon verschwunden. Ich beäugte das kleine Gerät, das nun zwischen die beiden Sitze gerutscht war. Es glänzte orange in der Mittagssonne, die durch die Fenster in die Straßenbahn fiel. Der Bildschirm war schwarz. Ich umfasste es und wendete es ein paar Mal in meinen Händen. Es war ein eher schweres, unhandliches Gerät aus Metall. Dann drückte ich neugierig den ON-Knopf. Unerwartet leuchtete das Display sofort hell auf. Das Licht im Bildschirm flackerte unruhig. Der mp3-Player schien schon ein wenig lädiert zu sein, denn nur zwei Lieder standen zu meiner Verwunderung zur Auswahl. Zögernd tippte ich eines der beiden an […]“ 

Wir freuen uns über eure Beiträge zu unserem Projekt! Macht mit!


Wir bedanken uns für die Unterstützung von: