Volker Schütz ist einer der Geförderten des Projekts „Helfende Engel“. Als Medienkünstler hat Volker Schütz die Jury des Projektes mit seiner Kunst mit historischen, technischen Geräten überzeugt. Bevor er Künstler wurde, hat Schütz die Naturwissenschaften studiert. 

Im Interview hat uns Volker Schütz von seiner Tätigkeit erzählt:

Die historischen Geräte sind meine Arbeitswerkzeuge. Aktuell arbeite ich mit Oszilloskopen, Nixie-Röhren und Laser-Dioden und programmiere Algorithmen, die Bilder und Töne erzeugen“


Diese Arbeiten sind in seiner Branche ebenso außergewöhnlich wie einzigartig.
Vor der Corona-Pandemie hat Volker Schütz fotografische Projekte mit Portraits und recht abstrakten Akten verwirklicht. Zurzeit ruht diese Tätigkeit, weil die dazu erforderliche Nähe zu den Fotomodellen zu unsicher ist. Dafür arbeitet er im Moment mehr im musikalisch-experimentellen Bereich, wo die Zusammenarbeit auch gut virtuell erfolgen kann.

Auch vor der Corona-Pandemie wurde Schütz von verschiedenen Organisationen finanziell gefördert, um seine markanten Projekte zu realisieren. Die aktuelle Förderung hilft ihm, die Verluste ausgeglichen, die aufgrund Corona zustande gekommen sind. Er ist während der Pandemie und Kulturstille trotz allem optimistisch und sieht hierin auch eine Chance:

“Aus dem Mangel erwächst oft eine neue Qualität“

Diesen Satz bezieht er auf seine technischen Geräte, die oft gewisse Mankos aufweisen, die in seiner Hand dann aber in einer neuen, unerwarteten Form erblühen können. Aus alten Bürogeräten werden dann Zaubermaschinen, die ihre Umwelt verschlingen um sie sogleich – wie in seinem Projekt „Körperteilverlängerung“ – als neu verquirlte Wirklichkeit abzubilden. Schütz versucht klug mit der Krise umzugehen und das Beste daraus zu machen.ie Förderung der „Helfenden Engel“ dient ihm zum einen der Finanzierung seines Lebensunterhalts (Miete, Krankenkasse) und zum anderen zur Anschaffung von neuem Verbrauchsmaterial. Denn die alten Geräte arbeiten nicht immer digital, sondern verlangen nach Thermopapier, Tonbandkassetten und programmierbaren Computerchips, die er nun mit der Förderung erwerben kann.

Weitere Infos über die Geförderte des Projekts „Helfende Engel“ auf: www.arts-music-media.de